Vom antiken Silberschmuck bis zur Art Clay Silver Modelliermasse

Wer die Begriffe „Art Clay Silver“ und „Klosterneuburg“ in (s) eine Suchmaschine eintippt, wird dabei unweigerlich auf Sandra Scheibe stoßen, die in der Region schon manch Ausstellung mit ihren schmucken Einzelstücken beschickt hat ...

Dabei ist Silber, das im Periodensystem der Elemente das Symbol Ag und die Ordnungszahl 47 trägt, ein Edelmetall, das bereits den alten Assyrern und Griechen bekannt war.

Silbervorkommen in Deutschland:

Vermutlich wurde Silber bereits im 5. Jahrtausend vor Christi Geburt verarbeitet und ist später - im Mittelalter - auch in Deutschland geschürft worden. Etwa im Harz und im Thüringer Wald.
Doch auch in der Slowakei fanden sich reiche Vorkommen, ehe die Spanier dann später gewaltige Mengen aus Lateinamerika nach Europa importiert haben. Dennoch verlor das Edelmetall, das zeitweise wertvoller als Gold war, dann später an Bedeutung, ehe es in der Moderne - unter anderem als Schmucksilber - dann wieder entdeckt wurde.

Willkommen im Atelier Scheibe und bei der Kreation SaSche:

Dabei kann Silberschmuck auf unterschiedliche Art und Weise produziert werden. Designerin Sandra Scheibe nutzt dazu in Klosterneuburg die so genannte Art Clay Silver Methode, bei der eine Silber-Modelliermasse mit Bindemitteln auf Wasserbasis versetzt wird. Zumal in Kombination mit Blättern und anderen natürlichen Materialien, entstehen dabei beeindruckende und höchst individuelle Preziosen. Ein Wissen, das die Künstlerin auch in ihrem Schmuckkurs in Klosterneuburg an Interessierte weiter gibt.
Begonnen hat Sandra Scheibe, die auch häufiger Ausstellungen organisiert oder auf Kunsthandwerkermärkten zu Gast ist, freilich mit anderen Materialien und Fertigungsmethoden, „ganz einfach, weil mich“, wie die Designerin gesteht, „Schmuck und Schmuckfertigung - generell das Kunsthandwerk - seit jeher fasziniert haben!“
Heute indes muss Scheibe zu d e n Expertinnen für Art Clay Silver und handgefertigten Silberschmuck in Klosterneuburg und darüber hinaus gezählt werden.

Begehrte Edelmetalle und Schmucksteine:

Natürlich wäre kein Bericht über Schmuck und dessen Fertigungsmethoden komplett, wenn es hier nicht auch um Gold ginge. Ein Edelmetall, das Silber als Währung und Münzmetall schon früh verdrängt hat.
Tatsächlich begleitet auch Gold uns Menschen schon seit Tausenden von Jahren und finden sich Goldartefakte aus dem 4. Jahrtausend vor Christus. Vor allem die Alten Ägypter beuteten die Fundstellen in ihrer Heimat aus, während das Römische Imperium unter anderem Goldvorkommen in Kleinasien, aber auch in unserer Heimat genutzt hat.
Auch Persien galt als wahres „Goldreich“ und hat bereits früh ein Währungs- und Bezahlsystem in Form von Goldmünzen eingeführt. 
Natürlich ist heute auch Platin als Anlage- wie auch Schmuckmetall geschätzt. Apropos, Schmuck:  Hierzu sind seit jeher auch fossile Harze wie Bernstein genutzt worden. Natürlich auch farbige und wertvolle Steine. Tatsächlich ist es so, dass gerade bei Diamanten der Preis maßgeblich von der Farbe mitbestimmt wird. Dazu kommen Schliff und Fluoreszenz, die ihren Teil zur Höhe des Verkaufspreises beitragen.
Andere Minerale, wie der Opal, gerieten zeitweise in Vergessenheit, werden heute jedoch, unter anderem in Australien (wo das Gros der Steine herkommt), wieder als Schmuckstein geschürft und gehandelt. 

Schmuckkurse in Klosterneuburg:

Doch lasst uns von hier, nach diesem kleinen Exkurs in die Welt der Schmucksteine und Edelmetalle, wieder zum Art Clay Silver nach Klosterneuburg zurück kehren. Der Umgang damit kann in Sandra Scheibes Werkstatt und Kreativ-Atelier in der Reichergasse 167, in 3400 Klosterneuburg-Weidling, erlernt werden. Wer Interesse an einem Schmuckkurs hat, kann gerne unter der Rufnummer  0676 / 522 1997 mit der Künstlerin in Kontakt treten.
Die Kosten belaufen sich auf 125 Euro, zzgl. Material. Kaffee, Kuchen und Pausensnacks sind frei. Logisch, dass die Kurse in kleinen überschaubaren Gruppen stattfinden und dass sich die Designerin für jeden Teilnehmer Zeit nimmt.
Da jedes der Einzelstücke nach seiner Fertigung mit der Silber-Modelliermasse trocknen und gebrannt werden muss, sind die Schmuckkurse in Klosterneuburg ganztägig angesetzt und gehen von 10 bis 17 Uhr. Zu der eigentlichen Kursgebühr fällt der Edelmetall-, respektive Silberpreis von derzeit 59 Euro für 20 Gramm Silber an. 

Für wen könnten die Art Clay Silver Kurse interessant sein?

Teilnehmen kann jedermann und jede Frau, der / die an Edelmetallen, insbesondere Silber, und handgefertigtem Schmuck interessiert ist. Wie wäre es also, wenn Sie sich just zur Silbernen Hochzeit Ihren Kurs buchen?
Zudem bieten sich die Schmuckkurse in Klosterneuburg aber auch als Tagesprogramm während der Ferien oder für Firmen- und Vereinsevents an. Nicht zuletzt kann man sich so, etwa vor Weihnachten, ein ganz individuelles Geschenk fertigten. Das kommt bei den Liebsten zu Hause sicherlich prächtig an.

Silberschmuck aus der Kreation SaSche:

Natürlich kann aber auch der Schmuck der Designerin selbst gekauft werden. Der ist, benannt nach der Künstlerin, als Kreation SaSche bekannt geworden. Dazu zählen Ringe, Halsketten und Ohrschmuck, aber auch Blätter, die in die Art Clay Silver Modelliermasse gehüllt sind. Einmalige Kreationen, die - neben dem Materialpreis - auch als Liebhaberstück ihren ideellen Wert haben.
Zudem stellt jedes dieser silbernen Schmuckstücke ein echtes Unikat dar: „Wenn Sie eines meiner Schmuckstücke erwerben möchten, bitte ich Sie, mit mir Kontakt aufzunehmen. Notieren Sie sich bitte die angeführte Nummer des Schmuckstücks“, erklärt Sandra Scheibe das Vorgehen. Natürlich könne es, so die Designerin weiter, vorkommen, dass ein Stück, das mal auf einer Ausstellung gezeigt wurde, mittlerweile verkauft ist: „Da ich jedoch ständig neue Kreationen anfertige und neuen Silberschmuck in Klosterneuburg entwerfe, können Sie statt dessen aus meinen neuesten Kreationen auswählen und - nach einer vorherigen Terminvereinbarung - auch gerne direkt zu mir in mein Atelier kommen!“

Schmuck und Edelmetalle sind zeitlos wie eh und je!

Dabei scheinen Schmuck und Edelmetalle der Zeit entrückt. Schon die Goten und Kelten schätzten Edelmetalle und aufwendige Broschen, wobei der Wunsch, sich mit Ketten zu schmücken, beinahe so alt, wie der Mensch selbst ist. Denn schon in der Steinzeit fertigten unsere Vorfahren Ketten und andere Schmuckgegenstände aus Knochen, Steinen und Muscheln an. Eine Kunstfertigkeit, die wir Menschen freilich noch viel früher, seinerzeit noch in der Wiege der Menschheit - in Afrika - ausgeübt haben.
Gewandelt haben sich lediglich die Materialien, die benutzt werden. Denn natürlich wagte noch keiner unserer Vorfahren von modernen Fertigungsmethoden wie dem Art Clay Silver zu träumen, das heute von Sandra Scheibe in ihren Kursen in Klosterneuburg genutzt wird!